Osteopathie Velbert
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Osteopathie Velbert

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42555 Velbert-Langenberg

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Was ist Osteopathie?

Osteopathie beschreibt ein medizinisches Konzept, das den menschlichen Körper als Ganzes betrachtet und nicht, wie in der allgemeinen Medizin üblich, bei funktionalen Störungen nur partiell sondern ganzheitlich ansetzt.

Osteopathie ist eine naturheilkundliche, manuell (nur mit den Händen des Osteopathen) ausgeführte Heilmethode, die die Wechselseitigkeit und damit auch Abhängigkeit aller Gewebe des menschlichen Körpers in ihrem Zusammenwirken erkennt und, wo nötig, korrigiert.

Unterschieden werden hier die Gebiete der parietalen (Bewegungsapparat), kranio-sakralen (Schädel-Becken) und visceralen (Organe) Behandlung.

Parietale Osteopathie:
Für die Mobilisation und Korrektur von Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Ligamenten, Faszien

Viszerale Osteopathie:
Für die Mobilisation und Korrektur innerer Organe wie Herz, Lunge, Darm, Leber, Galle, Magen, Niere, Blase

Kranio-Sakrale Osteopathie:
Für die Mobilisation und Korrektur der Knochen des Neural- und Gesichtsschädels, sowie zur Behandlung von Dysfunktionen von Anteilen des Beckens und des zentralen Nervensystems

Osteopathie kommt ganz ohne Medikamente und Instrumente aus.

Andrew Taylor Still (1828-1917) formulierte bereits Ende des
19. Jahrhunderts die Grundlagen des Osteopathischen Konzeptes. Seine Grundgedanken haben nicht nur bis heute ihre Gültigkeit behalten, sondern werden sogar durch die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse in vielerlei Hinsicht bestätigt.
Sein Leitsatz „Find health, because anybody can find disease“
(„Finde Gesundheit, denn jeder kann Krankheit erkennen“) trifft das Grundprinzip der Osteopathie besonders gut.

 

Fazit:

Osteopathie ist eine äußerst sanfte, aber umso effektivere Behandlungsmethode mit langer Tradition und großem Erfolg. Die Kraft liegt in dem Auffinden der Ursachen Ihrer Beschwerden.


Wie funktioniert Osteopathie?

In der Osteopathie wird nur mit den Händen gearbeitet, getastet und erforscht. So erkenne ich Strömungen, Bewegungen und Spannungen im ganzen Körper, kann Blockaden lösen und die nahezu unerschöpflichen Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers mobilisieren.

Wichtigste Voraussetzung für eine korrekte Interpretation Ihrer Körpersignale ist ein ausführliches Vorgespräch über Ihre Krankengeschichte sowie Ernährungs- und Essgewohnheiten, Arbeitsverhältnisse, Lebensumstände etc.

Im zweiten Schritt erfolgt das sog. „Listening“ – Mit meinen Händen taste ich vor allem Gewebe mit veränderter Beweglichkeit oder Spannung ab. So kann ich bereits minimalste Beeinträchtigungen sofort erkennen und interpretieren.

Durch genaueste Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Neurologie sowie deren spezifisches Zusammenspiel, komme ich auf diesem Weg schnell von den Symptomen der Beschwerden zu der eigentlichen Ursache und kann dort gezielt die ganzheitliche Behandlung ansetzen.


Grenzen der Osteopathie

Reichen die Selbstheilungskräfte des Körpers alleine nicht mehr aus, hat Osteopathie ihre Grenzen erreicht.

Hierzu gehören schwere oder akute Erkrankungen, Entzündungen und die Notfallmedizin.

Offene Wunden, Brüche, Verbrennungen und andere Verletzungen müssen ebenfalls immer erst von einem Arzt behandelt werden. Ebenso können u.a. psychische Erkrankungen nicht ausschließlich mit Osteopathie behandelt werden. Bei vielen der hier genannten Beschwerden bietet sich eine osteopathische Behandlung als Begleittherapie allerdings durchaus an.

So kann sich eine Kranio-Sakral-Therapie zum Beispiel bei Burn-Out-Syndrom, Tinnitus oder Beckeninstabilität als besonders positiv auswirken.